Ein künstlerischer Höhepunkt des heurigen Viertelfestivals NÖ ist das SCHLECHTWETTERMUSEUM von Bernd Watzka in Mödling, das am Freitag, 17. Mai um 17.30 Uhr auf dem Josef-Hyrtl-Platz vom Mödlinger Gemeinderat Karl Klugmayer in Vertretung von Bürgermeister Stefan Hintner feierlich eröffnet wurde. Zuvor hielt auch Kulturstadtrat Stephan Schimanowa im Beisein von Viertelmanagerin Bettina Windbüchler eine Rede. 70 kunstinteressierte Besucher ließen sich die Eröffnung mit Live-Musik nicht entgehen.

In der zum Museum umgebauten Telefonzelle stellt Bernd Watzka statt Kunstwerken schlechtes Wetter (in Form von künstlich erzeugtem Regen; Technik: Gerhard Zsambok) aus. Es geht dabei um die Schnittstellen von Kunst und Meteorologie, Wetter und Wetterschutz sowie um die Diskrepanz von freier Natur und eingesperrter, gezähmter Natur. Zudem wird das schlechte Wetter mit dem SCHLECHTWETTERMUSEUM als oftmalige Voraussetzung eines Museumsbesuchs gewürdigt – in Hotels und Pensionen legen diverse Schlechtwetterprogramme mit unzähligen Museen-Empfehlungen Zeugnis ab.

Das Motto des diesjährigen Viertelfestivals NÖ lautet „Schnittstelle“. Bei dem Festival verwandeln 60 Projekte mit 240 Einzelveranstaltungen und 520 Mitwirkenden das Industrieviertel in eine große Bühne. Aspekte der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Industrieviertels und das Spannungsfeld Kunst/Technik/Natur bilden dabei noch bis 11. August die Schwerpunkte.